Schulkonzept - Bildungswerkstatt Schönbrunn

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Grundschule Bildungswerkstatt Schönbrunn
Bildungshaus 3-10 Baden-Württemberg
Bildungswerkstatt Schönbrunn
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Unsere Schule / Schulkonzept
Schulkonzept
Die Grundschule Bildungswerkstatt Schönbrunn ist eine einzügige Grundschule im „Kleinen Odenwald“. Seit 2005 ist die Bildungswerkstatt durchgängig jahrgangsgemischt organisiert.

Unserer Bildungseinrichtung liegt das „Orientierte Bildungsmodell Schönbrunn“ zugrunde. Unser Logo ist der Elephanttt.
Elephanttt: Elementares Lernen mit phantastischer Natur, Themen, Teams und Techniken. Die Beine des Elefanten stellen die Basisqualifikationen Lesen-Schreiben-Rechnen dar. Der Rüssel symbolisiert die Schlüsselqualifikationen Kreativität, Kooperationsbereitschaft und Problemlösefähigkeit. Unsere Bildungseinrichtung versteht sich als lernender Mikroorganismus mit Körper (Schulangehörige- alle am Schulleben Beteiligten), Geist (Schulphilosophie–geistige Haltung) und Seele (Schulkultur-Umgang miteinander).

Hospitations-Tage im Schuljahr 18/19
08:00 - 12:10 Uhr
freitags
Leistungsverständnis und Unterrichtsqualität
Unsere Bildungseinrichtung ermöglicht, gemäß den Grundsätzen einer Bildungsgerechtigkeit, Leistungsunterschiede. Sie legt die Aufmerksamkeit auf die Prozesse des Lernens und nutzt dabei die Vielfalt der Begabungen und Talente der Schülerinnen und Schüler. Nicht alle Kinder erbringen die gleichen Leistungen und erwerben dieselben Kompetenzen, sondern jedes Kind schöpft sein individuelles Potenzial aus.

Unsere Lernangebote ermöglichen den Kindern aktiv selektive Lernerfahrungen. Um Einsichten gewinnen zu können, ist die Handlungsorientierung ein fest verankertes Unterrichtsprinzip in unserem Unterricht.

"Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass es mich tun und ich verstehe."
(Konfuzius)
Im Sinne des konstruktivistischen Lernverständnisses verstehen wir Lernen als einen aktiven Prozess, der von jedem einzelnen Schüler abhängig von individuellen Vorwissensstrukturen selbst gestaltet wird. Unter erfolgreichem Lernen verstehen wir das Anbinden eingehender Informationen an bestehendes Wissen. Kompetent zu sein bedeutet für uns, problemorientierte Anforderungen unter Einbeziehung von bereits Gelerntem zu bewältigen.
Daher agieren die Pädagogen an unserer Schule als Lernbegleiter, die die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, bereits Gelerntes so zu nutzen, dass neue Handlungs-, Denk- und Verstehensmuster entstehen können.


Unser kompetenzorientiertes Unterrichten berücksichtigt die sozialen und emotionalen Gegebenheiten, die Neigungen, Interessen, Begabungen und Talente, den persönlichen Lernstil sowie das fachliche Leistungsniveau eines jeden einzelnen Kindes. Mit diesem Wissen gestalten wir letztendlich alle aktiv lernenden Prozesse.

Wir bringen in unserer gut organisierten und strukturierten Lernkultur die vielfältigsten Lern- und Unterrichtsformen in ein angemessenes Verhältnis zueinander. Lehrerzentrierte, schülerzentrierte und kooperative Phasen werden miteinander kombiniert. In den verschiedenen Lernsituationen bieten wir den Kindern so viel Führung wie nötig und so viel Eigenständigkeit wie möglich.

Innerhalb der verschiedenen Unterrichtsphasen verstehen wir Fehler als Lernerfahrungen im Problemlöse-Reifungsprozess. Unsere Orientierung ordnet weniger die Fehler (die Schwächen), als vielmehr das Gelungene (die Stärken). Unser Lob gilt grundsätzlich auch der Anstrengung und nicht nur der erbrachten Leistung.
So ermöglichen wir als Potenzial-Entfaltung-Management für jedes einzelne Kind einen Raum des Wachsens und Verbundenseins.

Nachhaltigkeit des Lernens
Um nachhaltiges Lernen zu ermöglichen, bedarf es kompetenzorientierter Lernangebote. Wir bieten den Kindern Lernangebote an, die auf ihr Vorwissen Bezug nehmen und an die Lebenswelt der Kinder anknüpfen. Kompetenzen werden nicht gelehrt, sondern im Rahmen kumulativer Lernprozesse selbst erarbeitet und entwickelt.

Unser Anspruch als Lernbegleiter ist es, in jedem Unterricht einen Einblick in die Denkstrukturen der Schülerinnen und Schüler zu erlangen. Regelmäßige Reflexionsphasen- gemeinsam im Gruppen- oder im Zwiegespräch mit einer/m einzelnen Schüler/in- sind in unserem Unterricht daher ein fester Bestandteil.  
Während dieser Phasen tauchen wir in die Gedankenwelt jedes einzelnen Kindes ein und dekodieren ihre Denkstrukturen in den verschiedenen Lernbereichen. Durch den Austausch der Schüler untereinander, werden regelmäßig Ergebnisse und Strategien des Lernens gemeinsam besprochen und können so nachhaltig gefestigt werden.

In diesem Zusammenhang erstellen wir auch regelmäßig Dokumentationen, die eine zuverlässige Einschätzung des Entwicklungsstandes und der Leistungsfähigkeit eines Kindes erlauben.

Unsere Lernräume
In all unseren Lernräumen sind weitreichende Lernhilfen, Materialkarteien, Lexika, Wörterbücher, Sachbücher, Nachschlagewerke und vielseitig einsetzbares handlungsbezogenes Material vorhanden.

Jeder Pädagoge hat ein I-Pad, das im Unterricht als maßgebliches Handwerkszeug fungiert. Auch den Schülern stehen Tablets zur Verfügung, die im Unterricht in allen Fächern integrativ eingesetzt werden.



Umgang mit Vielfalt
Der Unterrichtsalltag unseres Hauses ist geprägt von der Erkenntnis, dass kein Kind dem anderen in irgendeiner Weise gleicht. Lernen ist ein individueller Prozess, der durch die Anerkennung und Wertschätzung jedes einzelnen Menschen getragen wird. Ziel unserer Einrichtung ist es mit der Vielfalt der unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen systematisch und für das einzelne Kind erfolgreich umzugehen. Daraus folgt die Förderung jedes einzelnen Kindes entsprechend seiner Talente und Begabungen.

Die Einrichtung einer jahrgangsgemischten Stufe im Anfangsunterricht (auf Schuljahr 2005/2006) nach dem Modell A2 mit flexiblen Einschulungszeitpunkten sowie die Schaffung einer jahrgangsgemischten Aufbaustufe (Schuljahr 2006/2007) mit individualisierten Unterrichtsformen ermöglichen jedem unserer Schülerinnen und Schüler ein ihm angemessenes Lerntempo und ein Verbleib zwischen einem und drei Jahren in jeder Stufe.


Verantwortung
Unsere Grundschule Bildungswerkstatt Schönbrunn sieht sich in ihrer gemeinsamen Schulphilosophie dem Prinzip der Achtsamkeit, der Wertschätzung und der Selbstverantwortung verschrieben.

In unserem demokratisch organisierten verpflichtenden Klassenrat werden Angelegenheiten des Schulalltages gemeinsam im Gruppengremium besprochen und entschieden.

Schule als lernende Institution
Um die dargestellten Prozesse und Entwicklungen zu optimieren, ist ein stetiger gegenseitiger Austausch unsererseits von Nöten. Als Forum des gegenseitigen fachlichen, personalen wie administrativen Austauschs dient unser pädagogisches Management an jedem Mittwochnachmittag. In diesem Management diskutieren und erörtern wir gemeinsam mit der Schulleitung aktuelle Fragestellungen des Lehrens und Lernens und weitreichende Zielstellungen und deren Umsetzungsmöglichkeiten.


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